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Filmkritik #15: Resident Evil: Afterlife

Eigentlich war es geplant, direkt am Starttag (sprich gestern) diesen Film anzusehen, aber der Ansturm war so groß, dass wir es um einen Tag inklusive Tickets reservieren verschoben haben, um gute Plätze zu bekommen. Der Saal war auch heute bis auf einige wenige Plätze voll belegt. Gespannt war ich neben dem Hauptfilm natürlich auch auf die Trailer: Gezeigt wurden „The Town“ mit Ben Affleck und was mich enorm freute und euphorisierte war der Trailer zu „Tron:Legacy“, den ich zum ersten Mal auf der großen Leinwand bewundern durfte. Also wenn das kein geiler Film wird, weiß ich auch nicht!

Jetzt aber mal zum eigentlichen Film. Wie der Trailer schon sehr dezent kundtat, durfte man hier 3D ala James Cameron erwarten, sowie viel Action und Effekte. Genau das bekam man auch. Wer bei Resident Evil noch eine super innovative Story, Charaktertiefe und tiefgründige Dialoge erwartet, ist selbst schuld. Man bekommt nämlich das genaue Gegenteil davon. Viele Dinge sind übertrieben und unlogisch, kurz: man sollte lieber nicht zu sehr darüber nachdenken, was man da genau geboten bekommt. Das Tolle an diesem Film ist aber: das macht genau gar nichts aus! Optisch gibt es absolut nichts zu mäkeln. Bei Resident Evil:Afterlife wurde nicht nur das Fusion Camera System (entwickelt von James Cameron, aber das erfahren wir ja auch totaaaal unterschwellig im Trailer), sondern auch erstmals Phantom-Kameras für 3D- Aufnahmen (anstatt nur 24 Bilder pro Sekunde können damit 1000 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden) verwendet. Aber genug mit technischem Blabla.

Viele Szenen sehen einfach nur extrem cool aus und es gibt nicht nur die Standart-Kamerafahrten zu sehen. Dem Zuschauer fallen, wenn er sich denn konzentriert, viele Details im Hintergrund auf. Das ist einer der großen Pluspunkte von RE: Afterlife. Darüber hinaus bietet dieser Film aber auch ein Action-Feuerwerk erster Klasse, das zwar oftmals übertrieben ist, aber wen juckt das schon! Es ist einfach toll zum Anschauen. Was mir aber vor allem gefallen hat, war der erhöhte Grusel- bzw. Schockfaktor. Im Gegensatz zum dritten Teil, der eigentlich nur auf Action aufbaute, bekam man hier endlich einmal wieder ein paar Stellen geboten, bei denen man sich etwas gruselte und ein paar Mal bin ich wirklich erschrocken. Durch das veränderte Setting und einige Ortswechsel wurde das ganze auch nicht langweilig. Was aber etwas störte, und das ist auch der erste echte negative Punkt, waren die vielen Slow Motion Szenen. Das sieht zwar cool aus, aber wenn es bei fast jeder Kampfszene zum Einsatz kommt, verliert es irgendwann seine Wirkung. Manchmal will man eben einfach nur sehen, wie Alice schnell und kompromisslos Zombies zerschnetzelt. Man fühlte sich stellenweise (die, die den Film bereits gesehen haben wissen was ich meine, die Anderen werden es noch sehen) doch sehr an Matrix erinnert. Ansonsten gibt es in dieser Hinsicht nicht mehr viel zu mäkeln.

Jetzt aber mal zur schauspielerischen Seite des Films. Milla Jovovich verkörpert Alice wie gewohnt mehr als ordentlich. Auch Wenworth Miller und Ali Larter (die Übrigens verdammt scharf aussieht xD)  machen ihre Sache gut. Sehr gefallen hat mir aber auch Shawn Roberts, der den Bösewicht Albert Wesker einfach sehr gut dargestellt hat. Im Gegensatz zum dritten Teil ist Wesker hier einfach ne coole Sau, der auch mal selbst sehr sehenswert Hand anlegt.

Die Musik ist im Übrigen auch sehr gut gewählt und klingt, passend zum Rest, einfach cool.

 

Fazit: Resident Evil: Afterlife ist auf jeden Fall besser als sein Vorgänger „Extinction“! Optisch und von der Action her wirklich absolut sehenswert. Vieles ist zwar übertrieben und unlogisch, das tut aber dem enorm hohen Unterhaltungsfaktor keinen Abbruch. Dazu noch eine kleine Prise Grusel und schon kommt dieser Film auf sehr gute

 

8,5/10 Punkte.

 

Übrigens: Wer es nicht extrem eilig hat, sollte nach dem Ende noch kurz sitzen bleiben.

17.9.10 23:30
 


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