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Filmkritik #13: Duell der Magier

Als ich den Trailer zum ersten Mal im Kino gesehen habe, dachte ich anfangs erst, es handelt sich eventuell um die Realverfilmung von den Gargoyles (was meiner Meinung nach in den Händen eines fähigen Regisseurs sicher eine coole Leinwandadaption geben könnte). Das war zwar dann nicht der Fall, doch konnte meine Interesse durchaus geweckt werden, was unter anderem daran lag, dass der Film von Jerry Bruckheimer produziert wurde, dessen Filme bekanntermaßen nicht unbedingt mit tollen Effekten geizen. Ein weiterer ausschlaggebener Punkt für einen Kinobesuch war Nicolas Cage in der Rolle des Magiers Balthazar Blake. Seinen bösen Gegenspieler bildet Alfred Molina als Maxim Horvat.

Der Inhalt ist folgender: Balthazar Blake ist ein Meister seines Fachs, doch selbst er kann alleine nicht mehr garantieren, die Stadt vor seinem Erzfeind Maxim Horvath verteidigen zu können. Nach langer Suche heuert er den auf den ersten Blick stinknormalen Dave Stutler als seinen Gesellen an. Nach einer ersten Einführung in die Künste der Magie rückt Dave widerwillig in den Mittelpunkt eines gewaltigen Abenteuers: Nur mit seiner Hilfe lassen sich die Mächte der Finsternis aufhalten. (Quelle: imdb.de)

 

Der bereits genannte Lehrling von Blake wird von Jay Baruchel verkörpert. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte (in diesem Fall sogar zwei) nicht fehlen: Teresa Palmer spielt Daves große Liebe Becky Barnes, die eine weitere Hauptrolle einnimmt, wohingegen Monica Belluci als Blakes Magierkollegin und Objekt seiner Liebe leider recht wenig Screentime bekommt.

Die Story an sich ist nicht unbedingt was Besonderes und kann, wenn man nach dem englischen Titel „The Sorcerer´ s Apprentice“ geht, als moderne und vor allem effektlastige Version des „Zauberlehrlings“ gesehen werden. Generell sind die Effekte, wie oben schon erwähnt, richtig gut gemacht, einige Szenen sind einfach klasse dargestellt. Was ich aber vor allem sehr positiv an diesem Film fand, war die Tatsache dass überraschenderweise doch viel Gewicht auf die Charakterentwicklung gelegt wurde. Der Held, also Dave, ist ein liebenswerter Kerl der mit seiner Aufgabe wächst und auch sonst bekommen die Charaktere mehr Platz eingeräumt als bei anderen Filmen dieses Genres. Auch eine Prise Humor fehlt hier nicht und trägt zum positiven Gesamteindruck des Films bei.

Negativ zu kritisieren wäre die meiner Meinung nach zu kurze Screentime für Monica Belluci, die ich für eine sehr fähige Schauspielerin halte, sowie das teilweise ein wenig nervende Liebesgeplänkel zwischen Dave und Becky.

 

Fazit: Jerry Bruckheimer und Regisseur John Turteltaub haben hier einen Film auf die Leinwand gebracht, der wirklich tolle Effekte und Actionsequenzen beinhaltet, aber auch den Charakteren viel Platz einräumt. Hier empfiehlt es sich auch, den Abspann bis zum Ende anzusehen.

 

7/10 Punkten

14.9.10 23:45
 


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