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Filmkritik #8:Inception

Wochenlang habe ich mich auf diesen Film gefreut, gestern war es endlich soweit. Meine Erwartungen waren aufgrund der durchweg positiven Kritiken und Begeisterungsstürme im Netz sehr sehr hoch, so dass ich schon Angst hatte, dass sie eventuell enttäuscht werden könnten, trotz der Tatsache, dass hier ein Nolan am Werk ist und eigentlich nicht viel schief gehen kann. Umso mehr hab ich mich gefreut, dass sie sogar noch übertroffen werden konnten.

Inhalt: Dank modernster Technologie ist es in naher Zukunft möglich, in Träume und somit in das Unterbewusstsein von Menschen einzusteigen. Dies bedeutet aber auch die Möglichkeit des Stehlens fremder und bisher ureigenster Ideen. Ein Meisterdieb auf dem neuesten Gebiet der Firmenspionage ist Dom Cobb, was ihn nicht nur im positiven Sinn zu einem besonders gefragten Mann macht.
Um endlich wieder ein normales Leben führen zu können, muss er nur noch den einen letzten Job erledigen: Diesmal soll er aber keine Idee stehlen, sondern eine Idee in das Unterbewusstsein eines Opfers einpflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen.
(Quelle: imdb.de)

Soviel dazu. Mehr möchte ich an diese Stelle nicht auf den Inhalt eingehen. Dafür ist die Story viel zu komplex. Und einfach genial. Wie Nolan auf so etwas kommen kann, ist mir einfach ein Rätsel. Noch dazu ist einfach alles super durchdacht. Zu Beginn des Films ist man einfach sehr verwirrt, aber nach und nach wird alles sehr schön und vor allem verständlich erklärt. Dennoch gibt es ein paar wenige Dinge, die einem nach dem ersten Mal sehen noch nicht ganz klar sind, deswegen werde ich ihn mir auf jeden Fall noch mehrmals ansehen (aber nicht nur deshalb, einfach der gesamte Film ist ein Meisterwerk, das seinesgleichen sucht).

Sicher ist jedenfalls, dass Christopher Nolan mit Inception Filmkunst in Perfektion abliefert. Von Anfang bis zum Ende des Films wird man in seinen Bann gezogen, visuell ist dieser Film einfach überwältigend.

ACHTUNG SPOILER!!
Wenn Ariadne plötzlich die ganze Stadt kippen lässt, Brücken baut die vorher gar nicht da sind oder der Kampf im Hotelgang, wo die Gesetze der Schwerkraft nicht mehr vorhanden sind.
SPOILER ENDE

Einfach gigantisch! 

Nicht nur visuell ist der Film ein Genuss, auch schauspielerisch bewegt er sich auf höchstem Niveau. Leonardo DiCaprio sollte man längst nicht mehr nur mit Titanic in Verbindung bringen. Hier zeigt er mal wieder, dass er sich in Hollywoods Top-Liga befindet und er ist für mich einer der besten Schauspieler weit und breit. Aber auch Marion Cottilard, Ellen Page, Jason Gordon-Levitt usw. zeigen, was sie drauf haben. Obwohl der Fokus natürlich vor allem auf DiCaprios Charakter Dom Cobb liegt, kann man das Potenzial vor allem von Gordon-Levitt mehr als nur erahnen.

Noch dazu bietet dieser Film so viel Spielraum für die verschiedensten Interpretationen. Was ist Traum und was ist Realität?Ich will jetzt aber nicht noch näher darauf eingehen, weil das einfach viel zu viel spoilert und sich jeder selbst ein Bild von diesem Film machen sollte. Auch das Ende reiht sich in die Genialität des gesamten Films ein. Der Zuschauer muss sich selbst seine Gedanken machen und auch das ist etwas, was ich an Nolans Filmen mag. Der Zuschauer wird ein selbst gefordert (aber doch nicht so viel, dass es anstrengend wird dem Film zu folgen. Das war vor allem bei Matrix 2+3 sehr nervig, wo man sich in pseudo-intelligentem Blabla verloren hat und am Ende war man kein bisschen schlauer.), er wird zu einem Teil des Films und kann sich danach noch ewig mit dem Film befassen.

Für den Soundtrack hat Nolan mal wieder Hans Zimmer mit ins Boot  geholt und auch dazu kann man nur sagen: perfekt, beeindruckend! Stellenweise bekommt man wirklich eine Gänsehaut, wenn das Hauptthema in bestimmten Szenen auftaucht.  Vielleicht nicht ganz so stark wie bei The Dark Knight, aber immernoch überwältigend.

Fazit: Wer diesen Film verpasst, ist selbst schuld! Selten schafft es ein Film, mich so zu fesseln und in seinen Bann zu ziehen. Man kann sich dazu stundenlang Gedanken machen. Auch besticht der Film mit seinen vielen Details, der genialen Story und den beeindruckenden und gewaltigen Bildern. Schauspielerisch auf Top-Niveau. Ich bezweifle, dass dieses Jahr irgendein Film Inception noch toppen kann, ich glaube sogar, dass es sehr sehr lange dauern wird, bis das überhaupt passiert. Ich bin auch davon überzeugt, dass nur Nolan selbst dazu in der Lage ist. Ich würde dem Film gerne 11 von 10 Punkten geben aber das geht leider nicht :D Die Höchstnote bekommt er zweifelsohne. Ein perfekter Film! Reingehen und überwältigen lassen!

30.7.10 12:57
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Webmaster-Blog / Website (30.7.10 13:08)
Danke für die ausführliche Filmkritik!

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