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Insomnium - Bereavement

Ein Lied sagt mehr als tausend Worte...


4.12.10 20:00


Filmkritik #16:The American

Bei "The American" handelt es sich um so einen Film, wo der Trailer mitunter sehr irreführend sein kann. Von manchen hatte ich gehört, dass einige nach dem Film enttäuscht waren, weil sie etwas völlig anderes erwartet hatten, als sie schlussendlich zu sehen bekamen.

Auch sonst hat er, soweit ich mitbekommen habe, wenig PR. Irgendwie sehr schade, dass der Film nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt bzw. der Trailer fehlinterpretiert wird. "The American" ist definitiv kein Actionfilm, sondern schlägt eher ruhige Töne an. Stellenweise ist absolut keine Musik zu hören, was mich anfangs irritierte, aber nicht im negativen Sinne. Wenn die Musik dann einsetzte, war sie einfach grandios. Da hat Herbert Grönemeyer (auch das hat mich sehr erstaunt) wirklich tolle Arbeit geleistet. Im Zusammenspiel mit den wunderschönen Landschaftsaufnahmen, den eher untypischen Kamerafahrten und den wie ich finde tollen Dialogen, ist dieser Film einfach super. Manch einem mag dieser Film zu ruhig oder gar zu langweilig sein, mir hat er aber sehr gefallen. Man wird komischerweise total in seinen Bann gezogen, obwohl er eben sehr ruhig ist. Doch auch die Charaktere bzw. die Schauspieler überzeugen auf ganzer Linie, und das Ende lässt einen irgendwie fast ein wenig traurig zurück.Selten erlebe ich es, dass es in einem Kinosaal während des Abspanns so still ist wie es bei diesem Film der Fall war. Die Szenen mit Pater Benedetto fand ich sehr genial und irgendwie nachdenklich machend. Überrascht war ich auch von der Freizügigkeit im Film, aber auch das hat irgendwie perfekt in den Film gepasst.

Fazit: Für mich ist "The American" die Überraschung des Jahres. Regisseur Anton Corbijn hat hier saubere Arbeit geleistet. Die Musik wird perfekt eingesetzt und auch sonst überzeugt der Film auf ganzer Linie.

 9/10 Punkten

22.9.10 21:32


Zu viele Filme die ich sehen will...

Das Jahr 2010 ist ein richtiges Kinojahr! So viele Filme haben mich schon lange nicht mehr so interessiert.

Das wären vor allem:

R.E.D
Piranha 3D (wird sicher supertrashig :D )
Devil
The Road
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
The Town
Tron: Legacy
Legend of the Guardians
Der letzte Exorzismus
Wall Street
The Social Network
Hereafter
Green Hornet

18.9.10 16:36


Filmkritik #15: Resident Evil: Afterlife

Eigentlich war es geplant, direkt am Starttag (sprich gestern) diesen Film anzusehen, aber der Ansturm war so groß, dass wir es um einen Tag inklusive Tickets reservieren verschoben haben, um gute Plätze zu bekommen. Der Saal war auch heute bis auf einige wenige Plätze voll belegt. Gespannt war ich neben dem Hauptfilm natürlich auch auf die Trailer: Gezeigt wurden „The Town“ mit Ben Affleck und was mich enorm freute und euphorisierte war der Trailer zu „Tron:Legacy“, den ich zum ersten Mal auf der großen Leinwand bewundern durfte. Also wenn das kein geiler Film wird, weiß ich auch nicht!

Jetzt aber mal zum eigentlichen Film. Wie der Trailer schon sehr dezent kundtat, durfte man hier 3D ala James Cameron erwarten, sowie viel Action und Effekte. Genau das bekam man auch. Wer bei Resident Evil noch eine super innovative Story, Charaktertiefe und tiefgründige Dialoge erwartet, ist selbst schuld. Man bekommt nämlich das genaue Gegenteil davon. Viele Dinge sind übertrieben und unlogisch, kurz: man sollte lieber nicht zu sehr darüber nachdenken, was man da genau geboten bekommt. Das Tolle an diesem Film ist aber: das macht genau gar nichts aus! Optisch gibt es absolut nichts zu mäkeln. Bei Resident Evil:Afterlife wurde nicht nur das Fusion Camera System (entwickelt von James Cameron, aber das erfahren wir ja auch totaaaal unterschwellig im Trailer), sondern auch erstmals Phantom-Kameras für 3D- Aufnahmen (anstatt nur 24 Bilder pro Sekunde können damit 1000 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden) verwendet. Aber genug mit technischem Blabla.

Viele Szenen sehen einfach nur extrem cool aus und es gibt nicht nur die Standart-Kamerafahrten zu sehen. Dem Zuschauer fallen, wenn er sich denn konzentriert, viele Details im Hintergrund auf. Das ist einer der großen Pluspunkte von RE: Afterlife. Darüber hinaus bietet dieser Film aber auch ein Action-Feuerwerk erster Klasse, das zwar oftmals übertrieben ist, aber wen juckt das schon! Es ist einfach toll zum Anschauen. Was mir aber vor allem gefallen hat, war der erhöhte Grusel- bzw. Schockfaktor. Im Gegensatz zum dritten Teil, der eigentlich nur auf Action aufbaute, bekam man hier endlich einmal wieder ein paar Stellen geboten, bei denen man sich etwas gruselte und ein paar Mal bin ich wirklich erschrocken. Durch das veränderte Setting und einige Ortswechsel wurde das ganze auch nicht langweilig. Was aber etwas störte, und das ist auch der erste echte negative Punkt, waren die vielen Slow Motion Szenen. Das sieht zwar cool aus, aber wenn es bei fast jeder Kampfszene zum Einsatz kommt, verliert es irgendwann seine Wirkung. Manchmal will man eben einfach nur sehen, wie Alice schnell und kompromisslos Zombies zerschnetzelt. Man fühlte sich stellenweise (die, die den Film bereits gesehen haben wissen was ich meine, die Anderen werden es noch sehen) doch sehr an Matrix erinnert. Ansonsten gibt es in dieser Hinsicht nicht mehr viel zu mäkeln.

Jetzt aber mal zur schauspielerischen Seite des Films. Milla Jovovich verkörpert Alice wie gewohnt mehr als ordentlich. Auch Wenworth Miller und Ali Larter (die Übrigens verdammt scharf aussieht xD)  machen ihre Sache gut. Sehr gefallen hat mir aber auch Shawn Roberts, der den Bösewicht Albert Wesker einfach sehr gut dargestellt hat. Im Gegensatz zum dritten Teil ist Wesker hier einfach ne coole Sau, der auch mal selbst sehr sehenswert Hand anlegt.

Die Musik ist im Übrigen auch sehr gut gewählt und klingt, passend zum Rest, einfach cool.

 

Fazit: Resident Evil: Afterlife ist auf jeden Fall besser als sein Vorgänger „Extinction“! Optisch und von der Action her wirklich absolut sehenswert. Vieles ist zwar übertrieben und unlogisch, das tut aber dem enorm hohen Unterhaltungsfaktor keinen Abbruch. Dazu noch eine kleine Prise Grusel und schon kommt dieser Film auf sehr gute

 

8,5/10 Punkte.

 

Übrigens: Wer es nicht extrem eilig hat, sollte nach dem Ende noch kurz sitzen bleiben.

17.9.10 23:30


Filmkritik #14: Beilight-Biss zum Abendbrot

Das erste was ich bei diesem Film gedacht habe war: Welcher Idiot hat sich bitte diesen bescheuerten deutschen Titel einfallen lassen? Bescheuert passt aber auch zum Gesamteindruck des Films, wobei auch mies, absolut unlustig und durch und durch schlecht gut passen würden. Ich wusste vorher schon, dass mich im Kino nichts Gutes erwarten würde, aber da ich eingeladen wurde, habe ich wenigstens nicht umsonst Geld für so einen unterirdischen Schwachsinn ausgegeben. Eine richtige Story hat der Film eigentlich nicht. Becca muss sich zwischen Edward und Jacob entscheiden, dazwischen wird die komplette Twilight Reihe auf erschreckend dämliche und unlustige Weise versucht durch den Kakao zu ziehen. Richtige Lacher können zu keinem Zeitpunkt erzielt werden, meistens fragt man sich nur, wieso man sich so etwas eigentlich im Kino antut. Selbst für einen DVD Abend mit Freunden und Bier ist dieser Film nicht geeignet. Höchstens zwei Szenen entlocken ein wenig Schmunzeln (wenn Edward durch den Wald schwebt und am Ende auf dem Segway um die Kurve düst, oder wenn Buffy auftaucht), ansonsten ist der Inhalt geprägt von Fäkalhumor, Ekel und dem Versuch, weitere Filme noch irgendwie einzubauen und zu veräppeln. Das wird aber auf so unglaublich schlechte Weise getan, dass es fast nicht auszuhalten ist. Eine Szene die im Trailer gezeigt wurde und die vielleicht ein wenig die Wertung höher geschraubt hätte, kam im Film gar nicht vor.

 

Fazit: Ganz mieser Streifen, der sich in die unterirdische Qualität der Spoof-Movies einreiht. Man sollte für so einen riesen Haufen Müll eigentlich kein Geld ausgeben, wer es doch tut, ist selbst schuld.

 

2/10 Punkten

 

Kleiner Anhang: Danach habe ich mir zum zweiten Mal "Salt" angesehen. Eine extra Kritik gibt es dafür nicht, ist ja schon vorhanden. Die Wertung wird aber auf 8/10 hochgeschraubt, da ich beim zweiten Mal schauen noch mehr Spaß beim Sehen hatte als beim ersten Mal. Ein klasse Film, der mich den "Beilight"-Schrott Gott sei Dank schnell vergessen lies.

14.9.10 23:49


Filmkritik #13: Duell der Magier

Als ich den Trailer zum ersten Mal im Kino gesehen habe, dachte ich anfangs erst, es handelt sich eventuell um die Realverfilmung von den Gargoyles (was meiner Meinung nach in den Händen eines fähigen Regisseurs sicher eine coole Leinwandadaption geben könnte). Das war zwar dann nicht der Fall, doch konnte meine Interesse durchaus geweckt werden, was unter anderem daran lag, dass der Film von Jerry Bruckheimer produziert wurde, dessen Filme bekanntermaßen nicht unbedingt mit tollen Effekten geizen. Ein weiterer ausschlaggebener Punkt für einen Kinobesuch war Nicolas Cage in der Rolle des Magiers Balthazar Blake. Seinen bösen Gegenspieler bildet Alfred Molina als Maxim Horvat.

Der Inhalt ist folgender: Balthazar Blake ist ein Meister seines Fachs, doch selbst er kann alleine nicht mehr garantieren, die Stadt vor seinem Erzfeind Maxim Horvath verteidigen zu können. Nach langer Suche heuert er den auf den ersten Blick stinknormalen Dave Stutler als seinen Gesellen an. Nach einer ersten Einführung in die Künste der Magie rückt Dave widerwillig in den Mittelpunkt eines gewaltigen Abenteuers: Nur mit seiner Hilfe lassen sich die Mächte der Finsternis aufhalten. (Quelle: imdb.de)

 

Der bereits genannte Lehrling von Blake wird von Jay Baruchel verkörpert. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte (in diesem Fall sogar zwei) nicht fehlen: Teresa Palmer spielt Daves große Liebe Becky Barnes, die eine weitere Hauptrolle einnimmt, wohingegen Monica Belluci als Blakes Magierkollegin und Objekt seiner Liebe leider recht wenig Screentime bekommt.

Die Story an sich ist nicht unbedingt was Besonderes und kann, wenn man nach dem englischen Titel „The Sorcerer´ s Apprentice“ geht, als moderne und vor allem effektlastige Version des „Zauberlehrlings“ gesehen werden. Generell sind die Effekte, wie oben schon erwähnt, richtig gut gemacht, einige Szenen sind einfach klasse dargestellt. Was ich aber vor allem sehr positiv an diesem Film fand, war die Tatsache dass überraschenderweise doch viel Gewicht auf die Charakterentwicklung gelegt wurde. Der Held, also Dave, ist ein liebenswerter Kerl der mit seiner Aufgabe wächst und auch sonst bekommen die Charaktere mehr Platz eingeräumt als bei anderen Filmen dieses Genres. Auch eine Prise Humor fehlt hier nicht und trägt zum positiven Gesamteindruck des Films bei.

Negativ zu kritisieren wäre die meiner Meinung nach zu kurze Screentime für Monica Belluci, die ich für eine sehr fähige Schauspielerin halte, sowie das teilweise ein wenig nervende Liebesgeplänkel zwischen Dave und Becky.

 

Fazit: Jerry Bruckheimer und Regisseur John Turteltaub haben hier einen Film auf die Leinwand gebracht, der wirklich tolle Effekte und Actionsequenzen beinhaltet, aber auch den Charakteren viel Platz einräumt. Hier empfiehlt es sich auch, den Abspann bis zum Ende anzusehen.

 

7/10 Punkten

14.9.10 23:45


Filmkritik #12: Avatar-The Last Airbender: Die Legende von Aang

Die Serie dürfte einigen sicher ein Begriff sein. Ich hatte bisher nur ein paar wenige aber interessante Folgen gesehen, war also nicht so sehr mit dem Inhalt vertraut. Jedenfalls machte der Trailer einen guten und spannenden Eindruck, leider gilt hier wie bei vielen Filmen: ein guter Trailer macht nicht automatisch einen guten Film.

Der Film beginnt erst einmal mit ein paar kurzen Erläuterungen und zieht sich dann hin. Wirkliche Spannung? Fehlanzeige. Wenn dann mal eine halbwegs spannende Szene zu kommen scheint, kommt ein Schnitt und man wird mit behämmerten Dialogen genervt ohne Ende.
Vieles wirkt total zusammenhanglos und auch lieblos, vieles wirkt einfach andeinandergereiht ohne viel Sinn.

Auch die Schauspieler bleiben relativ blass, niemand kann hier wirklich überzeugen.

Von den Effekten her war der Film zwar ganz nett (die riesige Welle am Schluss war recht cool), ansonsten kann man hier den Zusatz 3D noch mehr in die Tonne kloppen wie bei Kampf der Titanen.
Für so etwas 12 Euronen auszugeben, ist schlicht und einfach ein Witz.

Für mich der bisher schlechteste Film des Jahres im Kino. Schade! Hatte mir da wirklich mehr erhofft.

4/10 Punkten

22.8.10 15:43


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